
Was bedeutet es für dich persönlich, Teil von Das Phantom der Oper in Köln zu sein?
„Es bedeutet mir unglaublich viel – und das auf eine sehr persönliche Weise. Als ich das Phantom zum ersten Mal in London gesehen habe, hat mich dieses Stück sofort in seinen Bann gezogen. Aber nicht nur die Show selbst: Ich habe mich auch in die Christine auf der Bühne verliebt – und Jahre später habe ich sie geheiratet. Das Phantom der Oper ist also buchstäblich ein Teil meiner Geschichte. Jetzt dieses Werk nach Köln zu bringen, fühlt sich an, als würde ich etwas zutiefst Persönliches mit einem neuen Publikum teilen.“
Was fasziniert dich besonders an deiner Rolle, und was verbindet dich mit dem Phantom?
„Was mich am tiefsten berührt, ist die Einsamkeit dieser Figur. Ein Mensch, der so viel zu geben hat – Musik, Schönheit und Leidenschaft – und doch von der Welt ausgeschlossen ist. Diese Isolation gibt mir als Schauspieler enormen Spielraum: Man kann schreien, flüstern, weinen oder ganz still sein – und nichts davon ist falsch. Ich selbst bin jemand, der mit großer Intensität lebt, und das Phantom ermöglicht es mir, das vollkommen auszudrücken.“
Wenn du das Publikum mit nur einem Satz neugierig auf die Produktion machen müsstest – wie würde dieser Satz lauten?
„Wenn du in deinem Leben nur ein einziges Musical siehst – lass es dieses sein!“