Musik
Der legendäre amerikanische Komponist und Songwriter prägt seit mehr als 35 Jahren die Welt des Musiktheaters und der Filmmusik. Er schrieb die Musik zu ikonischen Disney-Produktionen wie Der Glöckner von Notre Dame, Arielle, die Meerjungfrau, Die Schöne und das Biest und Aladdin sowie zu Broadway-Erfolgen wie Der kleine Horrorladen. Mit seinem Schaffen hat er weltweit Millionen Menschen begeistert. Mit acht Oscars ist Alan Menken der lebende Künstler mit den meisten Auszeichnungen der Academy. Darüber hinaus wurde er mit zahlreichen Golden Globes, Grammys, Drama Desk Awards und Tony Awards ausgezeichnet.
Liedtexte
Stephen Schwartz schrieb Musik und Liedtexte für Wicked, eines der erfolgreichsten Musicals am Broadway. Zu seinen weiteren Bühnenwerken zählen Godspell, Pippin, The Baker’s Wife und Children of Eden, allesamt bedeutende Werke der modernen Musicalgeschichte. Auch für den Film schuf er zahlreiche bekannte Songs: Er schrieb die Lieder für den Animationsfilm „Der Prinz von Ägypten“ und arbeitete als Texter mit dem Komponisten Alan Menken an den Disney-Filmen „Pocahontas“, „Der Glöckner von Notre Dame“ und „Verwünscht“. Im Bereich der klassischen Musik verfasste er gemeinsam mit Leonard Bernstein die Texte für dessen monumentales Werk Mass. Für sein Schaffen wurde Schwartz mit zahlreichen renommierten Preisen ausgezeichnet, darunter drei Oscars, vier Grammys und ein Special Tony Award. In den USA wurde er sowohl in die Theater Hall of Fame als auch in die Songwriters Hall of Fame aufgenommen. Außerdem wurde er mit einem Stern auf dem Hollywood Walk of Fame geehrt.
Buch
Peter Parnells jüngste Arbeit war das neue Buch für die Broadway-Wiederaufnahme des Lerner-Lane-Musicals On a Clear Day You Can See Forever mit Harry Connick Jr. und Jessie Mueller in den Hauptrollen. Zu seinen Bühnenwerken zählen Trumpery (Atlantic Theater Company), QED mit Alan Alda in der Hauptrolle (Mark Taper Forum, Vivian Beaumont Theater am Lincoln Center) sowie seine zweiteilige Bühnenadaption von John Irvings Roman The Cider House Rules (Seattle Repertory Theatre, Mark Taper Forum, Atlantic Theater), für die er mit dem Preis der American Theatre Critics Association ausgezeichnet wurde. Weitere Stücke von ihm – Sorrows of Stephen, The Rise and Rise of Daniel Rocket, Romance Language, Hyde in Hollywood, Flaubert’s Latest und An Imaginary Life – wurden u. a. am renommierten Public Theater und bei Playwrights Horizons aufgeführt. Für das Fernsehen arbeitete Parnell als Co-Produzent an der preisgekrönten Serie „The West Wing – Im Zentrum der Macht“, für die er zwei Emmy-Nominierungen erhielt. Als Produzent war er außerdem an den Serien „The Guardian – Retter mit Herz“, „Inconceivable“ und „Six Degrees“ beteiligt. Sein gemeinsam mit Justin Richardson verfasstes Kinderbuch And Tango Makes Three wurde von der American Library Association (ALA) als Notable Book ausgezeichnet und erhielt den Henry Bergh Award. Parnell gehörte einem Literaturpreis-Komitee des PEN an und unterrichtete Creative Writing u. a. am Dartmouth College, an der New School, der Columbia University und der Yale School of Drama. Derzeit lehrt er an der New York University. Zudem ist er Vizepräsident der Dramatists Guild.
Deutschsprachige Adaption
Michael Kunze begann Ende der 1960er-Jahre als Liedertexter und Schallplattenproduzent zu arbeiten. Er schrieb für Stars wie Peter Maffay, Nana Mouskouri, Udo Jürgens, Peter Alexander, Julio Iglesias, Penny McLean, die Münchener Freiheit und unzählige andere in- und ausländische Interpreten. Zwei seiner Titel wurden Nummer eins der US-Hitparade. Mit seinem ersten Musical Elisabeth avancierte er zum international erfolgreichsten deutschsprachigen Bühnenautor. Auch seine nachfolgenden Werke Tanz der Vampire, Mozart!, Rebecca, Lady Bess, Marie Antoinette und Beethoven wurden zu Welterfolgen. Als bisher einziger Librettist aus dem deutschen Sprachraum erreichte er den Broadway. Aus seiner Feder stammen die deutschen Adaptionen vieler internationaler Musicals, darunter Evita, CATS, Das Phantom der Oper, Der König der Löwen, Mamma Mia!, Miss Saigon, Wicked und Disney Der Glöckner von Notre Dame. Seine Chormusicals Die zehn Gebote, Luther und Bethlehem wurden mit jeweils über tausend Mitwirkenden in vielen deutschen Konzerthallen aufgeführt. Michael Kunze ist Mitglied der US-amerikanischen Dramatists Guild, Inc. Als praktizierender Rechtshistoriker schreibt er historische Sachbücher, zuletzt Rudolf von Jhering – Das unsichtbare Recht, das im Herbst 2025 im Wallstein-Verlag erschien.
Foto: Alexander Wulz
Musikalische Leitung
Lange Zeit war er gleichzeitig in der Welt der Musikschulen und des Theaters tätig. Neben seinem Diplom als Pianist absolvierte Zsolt Tassonyi den Studiengang Dirigieren an der Musikakademie. In der Zwischenzeit wurden seine Theateraktivitäten zu einer landesweiten Tätigkeit, da er neben Szolnok auch in Sopron und Veszprém arbeitete. Nach zahlreichen Reisen unterschrieb er 2020 einen Vertrag beim Budapester Operettentheater, wo er nach eigenen Angaben ein Zuhause gefunden hat; dennoch ist das Unterrichten weiterhin Teil seines Lebens. Derzeit ist er dem Publikum als Dirigent von zahlreichen Aufführungen bekannt, übernimmt zudem Aufgaben als Korrepetitor und ist darüber hinaus musikalischer Leiter vieler Produktionen.
Foto: Zoltán Pitrolffy
Regie
Seine Karriere begann am Hevesi Sándor Theater in Zalaegerszeg (Ungarn). 1997 schloss Zsolt Homonnay sein Studium an der Hochschule für Theater- und Filmkunst ab. Seinen internationalen Durchbruch verdankt er den Shows Evita und Disney Der Glöckner von Notre Dame. Seit 2002 ist er ein prägender Künstler des Budapester Operettentheaters und hat in zahlreichen Operetten und Musicals die Hauptrolle übernommen, darunter Der Zauberer von Orpheum, Jekyll und Hyde, Anatevka, Carmen, Die Csárdásfürstin, Aschenputtel und Der Graf von Monte Christo. Homonnay ist sowohl als Liedtexter als auch als Übersetzer bekannt, Dozent und Leiter eines Studiengangs an der Universität für Theater und Filmkunst Budapest sowie künstlerischer Leiter des Budapester Operettentheaters.
Foto: Erika Janus
Choreographie
Der mit dem Harangozó-Preis ausgezeichneter Tänzer tritt neben seiner internationalen Karriere regelmäßig auch in Ungarn auf. Neben seinem Masterabschluss in Ballettpädagogik studierte er an der LEUPHANA Universität in Lüneburg Kulturmanagement. Derzeit promoviert er an der Technischen Universität Dresden. Zuvor war István Simon Erster Solist an der Semperoper in Dresden, beim Ungarischen Nationalballett und an der Oper in Dortmund. Als Gastkünstler trat er in 45 verschiedenen Theatern in 23 Ländern auf, darunter an der Pariser Oper, im New York City Center, im Teatro San Carlo in Neapel, im Moskauer Kreml und im Théâtre des Champs-Elysées in Paris sowie in weiteren renommierten Institutionen. Seit 2020 ist er Berater des Vorstands, Tourneemanager und Leiter des Sponsoringprogramms des Budapester Operettentheaters.
Sounddesign
Tamás Ferenc Soós wurde an der Toningenieur-Akademie des Ungarischen Rundfunks zum Toningenieur ausgebildet und arbeitete im Anschluss als Tontechniker bei Budapest TV. 2010 wechselte er ans Budapester Operettentheater und begleitete 2012 auch die Deutschlandtournee von Disney Die Schöne und das Biest als Tontechniker. In den Jahren 2023 und 2024 war er zudem als Tontechniker an verschiedenen Fernsehproduktionen beteiligt. Auch abseits des Theaters ist Tamás Ferenc Soós gefragt: Von 2024 bis 2026 betreute er die Konzerte der Apostol Band, von 2025 bis 2026 die Bandkonzerte von Petra Gubik und im selben Zeitraum die Korda-All-In-Tour 2025. Seit 2024 leitet Soós die Tonabteilung des Budapester Operettentheaters.
Bühnenbild
Erzsébet Túri studierte von 1990 bis 1995 an der Universität der Bildenden Künste im Fachbereich Bühnenbild- und Kostümdesign. Neben ihrer Arbeit für das Theater gestaltet sie auch Bühnenbilder für Festivaleröffnungen und ist regelmäßig im Ausland tätig. Im Studienjahr 1999/2000 unterrichtete sie im Aufbaustudiengang der Ungarischen Hochschule für Angewandte Kunst. Seit 1996 ist sie Mitglied des Csokonai-Theaters in Debrecen, seit 2005 gehört sie dem Operettentheater Budapest an. Zu ihren jüngeren Arbeiten als zählen Disney Der Glöckner von Notre Dame, Carmen, Der Graf von Monte Christo, Der Zigeunerbaron, Das Land des Lächelns, Disney Die Schöne und das Biest, Der arme Johnny und Arnica. Für Die Zirkusprinzessin entwarf sie sowohl das Bühnenbild als auch die Kostüme.
Foto: Zoltán Pitrolffy
Lichtdesign
Der erfahrene Lichtdesigner hat sich auf die Gestaltung beeindruckender und unvergesslicher Lichterlebnisse spezialisiert und ist versiert im Einsatz verschiedenster Lichttechnologien. Ákos Bodor wirkte international an zahlreichen Konzerten, Musicalaufführungen und Präsentationen mit, mit einem Schwerpunkt auf groß angelegten Theater-Musicals und Arena-Konzerten. Zu seinen wichtigsten Arbeiten der letzten Jahre zählen: Frank Wildhorn: Carmen, Emmerich Kálmán: Die Zirkusprinzessin, Levente Szörényi – János Bródy: Stephan, der König, Vajk Szente – Attila Galambos: Puskás-Musical, das Korda-85-Konzert, Illés 60, die Wizzair-Geburtstagsshow, die Rossmann-Geburtstagsshow sowie zahlreiche Musical- und Operettengalas (Dubai, Israel, Rumänien, Deutschland, Montenegro, Türkei).
Foto: Erika Janus
Videodesign & Special Effects
Péter Somfai ist seit 2000 technischer Leiter des Budapester Operettentheaters und prägt seit mehreren Jahrzehnten maßgeblich die technische und visuelle Welt des ungarischen Musiktheaters. Als technischer Leiter, Lichtdesigner, Bühnenbildner und Designer für visuelle Spezialeffekte war er bei Musicals, Operetten, Opern, Bühnenshows, Filmen und bedeutenden Konzertproduktionen tätig. Zu seinen Arbeiten gehören Romeo und Julia, Elisabeth, Mozart!, Rudolf, Der Graf von Monte Christo, Carmen, Jekyll & Hyde, Puskás, Ghost, Die Csárdásfürstin, Die Zirkusprinzessin und Disney Der Glöckner von Notre Dame. Er war bereits in mehr als 200 Theatern, Arenen und Open-Air-Veranstaltungsorten tätig, u. a. in Deutschland, Großbritannien, Österreich, Frankreich, den Niederlanden, Japan, Thailand, Russland, Dubai und Taiwan.
Foto: Zoltán Pitrolffy
Make-up Design
Seit ihrem Abitur begeistert sie sich für den Beruf der Maskenbildnerin und Friseurin. Zsófia Ágnes Györgys Faszination für die Kunst des Films und des Theaters wuchs, als sie die Gelegenheit hatte, den kreativen Prozess hinter den Kulissen des Attila-József-Theaters in Budapest mitzuerleben. Diese Erfahrung war der Startschuss für ihre Karriere in dieser Branche. Im Jahr 2009 hatte sie die Gelegenheit, am Ungarischen Theater zu arbeiten. Seit 2014 ist sie stolzes Mitglied des Budapester Operettentheaters, wo sie nach wie vor ein engagierter und fester Bestandteil des talentierten Teams ist. Sie ist ständig auf der Suche nach neuen Herausforderungen, um ihre kreativen Grenzen zu erweitern und mit den neuesten Trends der Branche Schritt zu halten.
Foto: Erika Janus
Kostümbild
Die mit dem Mari-Jászai-Preis ausgezeichnete Bühnenbildnerin und Kostümdesignerin absolvierte ihr Studium im Fachbereich Bühnenbild- und Kostümdesign an der Ungarischen Hochschule für Bildende Künste. Seit Beginn ihrer Karriere ist sie als Freiberuflerin tätig und arbeitete u. a. mit dem Katona József Theater, dem Nationaltheater, dem Vígszínház, dem Radnóti Theater, der Ungarischen Staatsoper, dem Thália Theater, dem Móricz Zsigmond Theater in Nyíregyháza, dem Nationaltheater in Győr, dem Petőfi Theater in Veszprém, dem Nationaltheater in Miskolc und dem Budapester Operettentheater sowie auf Bühnen in Bukarest, Plzeň, Warschau, Sankt Pölten und Sankt Petersburg.
Foto: Zoltán Pitrolffy
Sprachcoach & Dialogregie
Nach seinem Studium an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Stuttgart arbeitet Martin Harbauer als Sprecher, Schauspieler, Moderator, Textübersetzer und Sprachcoach für deutschsprachige Bühnenproduktionen. Seit über 30 Jahren ist er zudem als Dozent für Atem, Stimme und Sprechen im Studiengang Musical an der Theaterakademie August Everding in München tätig. Mit dem Budapester Operettentheater verbindet ihn seit 1996 eine enge Zusammenarbeit bei Musicals, Operetten und Galas.
Dirigent
Péter Oberfrank, mit dem Franz-Liszt-Preis ausgezeichneter Dirigent und Pianist, wurde 1966 in Brüssel geboren. Er begann seine Ausbildung an der Béla Bartók Musikmittelschule und erwarb anschließend an der Franz Liszt Musikhochschule zunächst das Diplom als Pianist und später als Dirigent. 1991 trat er der Ungarischen Staatsoper bei. Von 1999 bis 2003 war er Musikdirektor des Nationaltheaters Szeged und der Szegeder Freilichtspiele. Er war Dirigent zahlreicher Produktionen des Budapester Operettentheaters, darunter Alan Menken: Der Glöckner von Notre Dame, Johann Strauss: Der Zigeunerbaron, Frank Wildhorn: Carmen sowie Emmerich Kálmán: Die Zirkusprinzessin.
Dirigentin
Mónika Szabó erwarb an der Pädagogischen Fakultät der Eötvös Loránd Universität einen Abschluss in Gesang und Musik sowie Chorleitung und setzte anschließend ihr Studium im Fach Dirigieren an der Universität für Musik und darstellende Kunst in Wien fort. Im Laufe ihrer Karriere war sie als Dirigentin, Korrepetitorin und musikalische Leiterin an bedeutenden Theatern Ungarns tätig. Im Budapester Operettentheater debütierte sie 2011 als Dirigentin von Johann Strauss’ Operette Eine Nacht in Venedig. Als Mitglied des Gesangsensembles Ars Nova gewann sie zahlreiche internationale Preise und trat neben Europa auch in Amerika und China auf. Derzeit ist sie Chorleiterin am Budapester Operettentheater und einer der Dirigenten von Der Glöckner von Notre Dame.
